„Natürlich ist der Obsthof Nüberlin Kunde der Stadtwerke“

„WIR! sind nahe bei den Menschen, die hier leben. WIR! sind eng mit unserer Region verbunden und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr. Auch in nicht wettbewerblich organisierten Aufgabenstellungen engagieren wir uns für die Region, die Stadt und die Menschen, die hier leben. WIR! sind Teil dieser Gemeinschaft und entwickeln uns nachhaltig im Einklang mit den ökologischen Erfordernissen.“ (Aus dem Leitbild der Stadtwerke Lindau)

Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist durch die Energiewende präsenter denn je. Deutschland will international zeigen, dass Wohlstand und sichere Energieversorgung auch mit drastisch sinkenden CO2-Emissionen möglich sind. Die Lindauer Stadtwerke sind sich als Versorger vor Ort ihrer Verantwortung für eine ökologische Zukunft, die auch den nächsten Generationen noch ein lebenswertes Umfeld ermöglicht, bewusst und handeln danach. Der Obstbauer Martin Nüberlin weiß das Engagement und die Motivation „seines Energieversorgers“ zu schätzen: „Wir passen perfekt zusammen“.

 

Aus der Region – für die Region

Seit 100 Jahren beziehen die Stadtwerke Wasserkraft-Strom aus Vorarlberg. Kundinnen und Kunden der Lindauer Stadtwerke werden mit Strom versorgt, der nachweisbar zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Der Energieversorger, der eben nicht anonym aus dem Internet kommt, sondern der auch ganz viel für die Region tut: als Arbeit- und Auftraggeber, als Steuerzahler, als Sponsor-Partner für Vereine, Verbände und Institutionen im Sport-, Sozial- Kultur- und Bildungsbereich, als Energieberater oder als Betreiber des ÖPNV. 2015 haben die Stadtwerke Lindau rund neun Millionen Euro in Ausbildung, Gewerbesteuer, Konzessionsabgaben, Aufträge an die heimische Wirtschaft, Zahlungen an regenerative Stromerzeuger und Sponsoring investiert sowie rund 20 Millionen Euro an Umsatz- Strom- und Erdgassteuer bezahlt. Zu den Stadtwerken kann man hingehen, wenn‘ s um die Abrechnung geht, ein Umzug ansteht oder ein Energiepass benötigt wird, da kümmern sich Menschen und keine Computerstimmen um die Wünsche und Nöte der Kundinnen und Kunden. Die Stadtwerke Lindau sind Partner für viele Lebenslagen: Ökologisch, nachhaltig und fair – aus der Region – für die Region.

„Natürlich ist der Obsthof Nüberlin Kunde der Stadtwerke“

Auch Martin Nüberlin, Obstbauer und Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft Lindauer Obstbauern, ist immer schon Kunde der Stadtwerke. „Zum Thema Nachhaltigkeit gehören für mich ganz selbstverständlich regionale Produkte und Lebensmittel sowie das Nutzen der Infrastruktur vor Ort. Natürlich bin ich Kunde der Lindauer Stadtwerke, einer 100 %igen Tochtergesellschaft der Stadt Lindau. Da kann ich mir sicher sein, dass ich 100 % Ökostrom bekomme und einen lokalen Anbieter und Arbeitgeber unterstütze. Billigstrom aus Atomkraft oder von irgendwoher, käme mir niemals ins Haus. Ich freue mich, dass es einen lokalen Versorger gibt, der Strom und Gas anbietet. Die Stadtwerke und unser Obsthof, das passt perfekt zusammen: Wir gehören beide hierher und wenn was ist, dann spricht man miteinander….

Bewusster einkaufen und genießen

Für ein vernünftiges Produkt sollten auch vernünftige Preise bezahlt werden. ‚Geiz ist geil' kann nicht die Botschaft sein“, sagt der Obstbauer. „An gutem, gesundem Essen hänge viel mehr als nur die bloße Ernährung. Ich würde mir wünschen, dass uns der Respekt vor Lebensmitteln noch bewusster wird und Menschen sich keine Billigäpfel aus Neuseeland, Südafrika, Chile oder von sonst woher kaufen würden oder kritiklos Falschmeldungen glauben, dass die Ökobilanz neuseeländischer Äpfel und Obst vom Bodensee im Winter gleich sei: Das stimmt halt so einfach nicht. Den höchsten Energieverbrauch hat ein Obstbauer in den ersten zwei Monaten nach der Ernte, wenn die Äpfel heruntergekühlt werden müssen. Erst nach diesem energieintensiven Vorgang treten die Äpfel vom anderen Ende der Welt die lange Reise zu uns an. Dass aber genau dieser Transport viel zu billig und enorm umweltschädlich ist, das wissen viele unserer Kunden und setzen deshalb auf heimische Produkte. Müssen es wirklich der Spargel aus Griechenland, die Erdbeeren aus Südafrika oder der Knoblauch aus China sein? Immer mehr Menschen kaufen bewusster ein und fragen – mit Recht – auch mal nach, wie etwas hergestellt wurde bzw. wie lange es unterwegs war. Auch das gehört zur Nachhaltigkeit“.

manu/Fotos: manu

Das gibt wunderbaren Obstbrand: Die leckeren Äpfel von Martin Nüberlin und Ökostrom der Stadtwerke.