Baustelle am Aeschacher Ufer dauert länger als geplant

Bis Pfingsten hätte alles fertig sein sollen – es hat nicht geklappt. Die Bauarbeiten an Gas- und Wasserrohren sowie verschiedenen Hausanschlüssen werden nicht rechtzeitig fertig.

Der erste Bauabschnitt (von der Schranke bis zum Ruderclub) war sehr viel aufwändiger als angenommen: der Baugrund musste – was im Vorfeld nicht vorhersehbar war - gutachterlich untersucht werden, was viel wertvolle Zeit kostete. Zahlreiche Querungen von alten Versorgungsleitungen mussten entfernt werden und die Schranken-Schließzeiten erschweren und verzögern zusätzlich die Zu- und Abfahrt der Baustellenfahrzeuge. Bis zum 20. Mai soll der zweite Bauabschnitt (auf Höhe des Gehwegs „Am Alpengarten“) fertiggestellt sein, bis Ende Juni dann der dritte und letzte Bauabschnitt auf Höhe der Kneippanlage. „Das ist sehr ärgerlich, zumal wenn man weiß, wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer  täglich diesen Teil des Bodensee-Rundwanderweges nutzen, aber jetzt den Bau einzustellen und im Herbst wieder anzufangen wäre zum einen wahnsinnig teuer und wir wollen das den Anwohnerinnen und Anwohner auch nicht antun“ sagen Georg Gewinner und Daniel Glatthar von den Stadtwerken Lindau und loben bei der Gelegenheit die Geduld und die Freundlichkeit der meisten Anwohner.

An den Wochenenden (freitags ab 16 Uhr) und an Pfingsten ist die Durchfahrt auf jeden Fall möglich. Während des dritten Bauabschnittes, also ab dem 23. Mai, möchte man den Gehweg für Fußgänger und Radfahrer, die ihr Rad schieben, ebenfalls auflassen. „Da müssen sich alle ein wenig disziplinieren und rücksichtsvoll verhalten, dann kann das funktionieren“, gibt sich Georg Gewinner optimistisch. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass als durchgehend befahrbare Radwegumleitung zwischenzeitlich - wenn auch noch nicht neu asphaltiert - auch wieder der Hasenweidweg zur Verfügung steht.

Bauarbeiten am Aeschacher Ufer dauern voraussichtlich bis Ende Juni