„Danke, toll gemacht!“ – Lindauerinnen und Lindauer können sich sehr sicher fühlen

Ein großes Dankeschön erhielt das Gasteam der Stadtwerke Lindau nach einem Zwischenfall bei einer Untersuchung einer Gasleitung in der Kemptener Straße. Geschäftsführer Thomas Gläßer: „Sie haben keine Gasleitung beschädigt, sondern gezeigt, dass ihr Team professionell, schnell und präzise wie ein Uhrwerk auf Unregelmäßigkeiten reagieren kann“ lobte er bei einer Betriebsversammlung des Unternehmens.

Laut Regelwerk sind die Stadtwerke verpflichtet, jährlich ihr Gasrohrnetz auf eventuelle Undichtigkeiten zu überprüfen und zu dokumentieren. Dies geschieht mit Hilfe eines hochsensiblen Sensors, der mit einer Vorrichtung, die aussieht wie ein Teppich, auf der Oberfläche im Bereich der Gasrohre entlang fährt. Anfang November wurde bei solch einer Routineuntersuchung eine kleinere Undichtigkeit festgestellt. Daraufhin wird in der Regel an verschiedenen Stellen die Asphaltdecke minimal abgebohrt um den Schadenspunkt besser eingrenzen zu können. Im Brückenbereich besaß die Rohrleitung nur eine geringe Deckung, das Rohr wurde von der mit der Untersuchung beauftragten Fremdfirma bei der Probebohrung leicht beschädigt. Die Stadtwerke-Mitarbeiter reagierten sofort und umsichtig: durch eine provisorische Abdichtung entwich lediglich eine winzige Gasmenge. Die Rettungskräfte wurden dennoch aus Sicherheitsgründen hinzugezogen. „Bei allen Schritten“, so erläutert Tobias Ederer, der Leiter Netze und Anlagen für Gas, Wasser und Wärme bei den Stadtwerken „die Gefährdung mit sich bringen könnten“ wird zum Schutz von Menschen immer die Rettungskette in Gang gesetzt, das bedeutet, die Feuerwehr rückt an. Das sieht gleich bedrohlich und gefährlich aus, Ederer ist sich aber sicher: „Lieber einmal zu viel oder auch umsonst alarmieren als einmal zu wenig!“ Hier geht es schließlich um die Sicherheit aller Beteiligten. Die Rettungskräfte regeln im Ernstfall den Verkehr, evakuieren, bergen und sichern, die Stadtwerke kümmern sich um den technischen Part. Das schafft man nur gemeinsam und auch nur dann richtig gut, wenn alles wie am Schnürchen klappt und wenn gegenseitiges Vertrauen da ist. Mit der Lindauer Feuerwehr, so Tobias Ederer, klappt das super. Das hat auch der Zwischenfall an der Kemptener Straße wieder beeindruckend unter Beweis gestellt. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und auf alles, was da im Ernstfall geleistet wird, in Lindau kann man sich in Sachen Energieversorgung sehr sicher und gut aufgehoben fühlen, das ist beruhigend und gibt ein gutes Gefühl“. Die Störung war abends um 18:30 Uhr behoben, der Netzbetrieb lief ohne Einschränkungen weiter.