Wiederaufnahme der Ausschreibung des Bäderkonzeptes

Nahezu einstimmig hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 24.07.2014 die Stadtwerke beauftragt, das stillgelegte Vergabeverfahren über die Planung, Errichtung und den Betrieb eines neuen Bades im Eichwald wieder aufzunehmen.

Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat die Ausschreibung gestoppt, weil sich abzeichnete, dass weder die Stadt noch die Stadtwerke eine Finanzierung bewerkstelligen können. Aufgrund der niedrigen Zinsen werden Investitionen im Bäderbereich aber zunehmend auch interessanter für institutionelle Anleger. Sollte die Errichtung und Finanzierung eines neuen Bades möglich sein, ohne dass die Stadt mit weiteren unternehmerischen Risiken belastet wird, wäre allen geholfen.

Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat in der Sitzung vom 24.07.2014 beschlossen, das Vergabeverfahren wieder auf zu nehmen.

 

Hier die Beschlüsse im Einzelnen:

„Der Stadtrat beauftragt die Stadtwerke Lindau (B), im Auftrag der Bäderbetriebe Lindau (B)

  • mit der Wiederaufnahme des Vergabeverfahrens 2011/S 108-178151 unter Berücksichtigung der vergaberechtlichen Bestimmungen,
  • mit der Durchführung der Verhandlungen mit den Bietergemeinschaften unter Berücksichtigung des in I.c. beschriebenen Leistungsangebotes Freibad, Hallenbad und zusätzlicher Angebote.

Der Stadtrat beauftragt die Bäderbetriebe Lindau (nach Betriebsübergang von SWLi an BBL)

  • Sanierungen für das Limare zu unterlassen, die in der Einzelmaßnahme 30.000 € oder in Summe 60.000 € je Geschäftsjahr übersteigen,
  • das Leistungsangebot im Limare zu reduzieren, soweit die unter a) beschlossenen Beträge überschritten werden. Das Schulschwimmen ist vorrangig zu behandeln und sicherzustellen.

Der Stadtrat beschließt mit 26 : 1 Stimmen,

  • die Aufhebung des Stadtratsbeschlusses vom 20.07.2010 zur Durchführung eines Bürgerentscheids zu Bäderkonzept und
  • die Durchführung eines Beteiligungsverfahrens zum Bäderkonzept mit dem Lindauer Stadtrat und allen bäderspezifischen Interessensvertretern.“

 

Neue Hoffnung für die Zukunft der Bäder