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12. November 2019

Kundinnen und Kunden werden transparent und detailliert informiert - Neue Strompreise ab 1. Januar 2020 – Gaspreise bleiben stabil

Ab dem 1. Januar wird Strom für die meisten Kunden in Deutschland teurer, auch in und um Lindau. Hier wirken sich vor allem deutlich höhere Beschaffungskosten für Strom in Folge des Anstiegs der Brennstoff- und CO2-Preise sowie des Umbaus des deutschen Kraftwerksparks bedingt durch den Atom- und Kohleausstieg aus. Ebenfalls einen Einfluss haben die staatlich regulierten Gebühren für das Stromnetz, die sich regional unterschiedlich verändern und deutschlandweit steigen, auch im Netzgebiet der Stadtwerke Lindau. Hinzu kommt eine hohe und weiter steigende Steuer- und Abgabenlast.

Die Stadtwerke Lindau sind nicht einfach nur Energieversorger sondern übernehmen Verantwortung, gestalten aktiv die Infrastruktur und bringen die Energiewende lokal voran. Das Unternehmen engagiert sich im ökologischen, sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich. Und weil bei den Stadtwerken nicht nur Öko draufsteht, sondern vor allem auch drin ist, leisten Stromkundinnen und -kunden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Stadtwerke-Strom kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern.
„Das derzeitige Preisniveau für Strom ist für 2020 nicht mehr haltbar. Wir kommen leider nicht daran vorbei, unsere Endverbraucherpreise zu erhöhen“, fasst Hannes Rösch, Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau, die Situation für die Strompreise in der Region zusammen. So steigen die monatlichen Stromkosten für einen Musterhaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.100 Kilowattstunden und für die Mehrzahl der Haushaltskunden unterm Strich um etwa 6,50 Euro.
Steigende Preise an der Börse sind Kostentreiber
„Obwohl wir 100-prozentigen Ökostrom primär aus der Region einkaufen, können wir uns der Entwicklung der Strompreise an den Börsen nicht entziehen“, erklärt Jürgen Strasser, der bei den Stadtwerken den Energieeinkauf mit verantwortet. Um den Kunden einen möglichst niedrigen und stabilen Preis zu garantieren, versuchen die Stadtwerke Preisrisiken zu streuen. Aus diesem Grund erfolgt der Stromeinkauf des Unternehmens für eine Jahresperiode langfristig – und zwar in einem Zeitraum von drei Jahren. In diesem Dreijahreszeitraum werden zu unterschiedlichen Zeiten Teilmengen eingekauft. „Das hilft, Preissteigerungen abzufedern, aber wir können sie nicht verhindern“, fährt der Energiefachmann fort. „Im Ergebnis sind die Beschaffungskosten für Strom seit 2016 deutlich gestiegen. Haupttreiber sind hier die gestiegenen CO2-Preise.“
Die Beschaffungskosten selbst machen zusammen mit Service und Vertrieb jedoch nur rund 27 Prozent am Strompreis für den Endkunden aus. Auf die EEG-Umlage, die 2020 auf 6,756 Cent je Kilowattstunde angehoben wird, entfällt ungefähr ein Fünftel des Strompreises. Überhaupt belaufen sich die staatlich regulierten Netzentgelte inklusive Entgelte für Messung und Messtellenbetrieb sowie gesetzliche Steuern, Umlagen und Abgaben inzwischen auf mehr als 70 Prozent des Strompreises. „Die Steuer-, Abgaben- und Umlagelasten sind zu hoch“, so die Meinung des Stadtwerke-Chefs Hannes Rösch. „Um die Stromkunden wirklich zu entlasten und den Klimaschutz nach vorne zu bringen, ist eine dringende Überprüfung der Steuern, Abgaben und Umlagen notwendig.“ Die im Klimapaket der Bundesregierung beschlossene sukzessive Senkung der EEG-Umlage, beginnend ab 2021 um 0,25 Cent pro Kilowattstunde zuzüglich Mehrwertsteuer, ist im Gegenzug zur höheren Bepreisung von Kohlendioxid aus Sicht der Stadtwerke zu wenig. „Auf unseren Musterhaushalt hochgerechnet entspricht das gerade mal neun Euro pro Jahr. Wir fänden es richtiger, wenn die Bundesregierung für alle gleichermaßen die Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Minimum von 0,1 Cent pro Kilowattstunde senken würde“, so die Meinung der Stadtwerke. Die Senkung um rund 2 Cent würde für einen Durchschnittshaushalt inklusive Mehrwertsteuer eine Entlastung von rund 75 Euro pro Jahr bedeuten.
Kundinnen und Kunden werden schriftlich informiert
Über die Anpassungen beim Strompreis werden die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke schriftlich informiert. „Unsere Kundinnen und Kunden schätzen an uns Ehrlichkeit, Transparenz und Fairness und setzen bewusst auf die lokale Karte: Auf Menschen von hier, die sich für sie einsetzen, stets freundlich sind und immer eine Lösung suchen“, so der Stadtwerke-Chef. „Allen Kunden, die im gesetzlichen Grundversorgungstarif sind, empfehlen wir einen Wechsel in ein Sonderprodukt unseres Hauses. Feste Verträge mit einer längeren Laufzeit sind in der Regel günstiger“, erläutert Hannes Rösch.
Gaspreise bleiben stabil
Die gute Nachricht zum Schluss: Die Erdgaspreise halten die Stadtwerke Lindau bis auf weiteres stabil.
Gerne helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Lindau bei Fragen weiter. Auf der Stadtwerke-Homepage unter www.sw-lindau.de stehen alle Preislisten und Auftragsformulare zum Download bereit. Der Kundenservice ist von Montag bis Donnerstag durchgehend von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr persönlich, unter der Telefonnummer 0 8382.704.704 oder per E-Mail über kundenservice@sw-lindau.de erreichbar.

 

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