Gut investiert in die sichere Versorgung mit Gas und Wasser

Investitionen in Anlagen und Netzerhalt sowie die Einführung neuester Technologien zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind bei den Stadtwerken Lindau selbstverständlich und die Stärke des Energieversorgers vor Ort. Im vergangenen Jahr standen unter anderem zwei Großprojekte auf der Agenda, wichtige Investitionen in die sichere und umweltfreundliche Versorgung mit Gas und Wasser: Die neue Gasstation am Hammer und die Sanierung des Wasser-Hochbehälters Streitelsfingen. Beide Projekte lagen absolut im Kostenrahmen und waren wie geplant Ende des Jahres 2018 abgeschlossen.

Der Hammer am Hammer

Rund 450.000 Euro investierten die Stadtwerke in die neue Gasstation am Hammer und damit in Sicherheit und Versorgung mit umweltfreundlichem Erdgas. Von der Planung bis zur Fertigstellung lagen die Gasnetz-Verantwortlichen mit zehn Monaten absolut in ihren Planvorgaben und freuen sich über eine Anlage auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik. Wirtschaftlich hätte es keinen Sinn gemacht, die alte Gasübernahmestation zu sanieren. „Der Neubau war in dem Fall günstiger“ erläutert Tobias Ederer, Leiter des Bereiches Netze und Anlagen Gas/Wasser von den Stadtwerken Lindau.

Wasserhochbehälter Streitelsfingen versorgt wieder Motzach und Oberreutin

„Unser Wasserhochbehälter in Streitelsfingen ist nach der erfolgreichen Sanierung wieder am Netz und versorgt unsere Kundinnen und Kunden in Motzach und Oberreutin wieder mit der gewohnten Wasserhärte“ berichtet Tobias Ederer. Im Rahmen der regelmäßigen Investitionen in die Wasserversorgung im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Lindau wurde der Hochbehälter Streitelsfingen im vergangenen Jahr saniert. Die Kosten lagen mit rund 400.000 Euro absolut im Kostenplan und auch hier wurde der Zeitplan zu 100 Prozent eingehalten.

Jetzt ist das Bauwerk frisch gedämmt und abgedichtet und somit für die nächsten 50 Jahre sicher vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt. Anders als bei einem Wohnhaus sorgt die Dämmung bei einem Hochbehälter nicht dafür, dass es drinnen schön warm bleibt, sondern dass die Innentemperatur stets bei rund 10 Grad liegt. „So können wir garantieren, dass unser in Nonnenhorn mit höchsten Qualitätsmaßstäben aufbereitetes Lebensmittel auch immer kühl und superfrisch beim Kunden ankommt“ erläutert Tobias Ederer. Anfang Oktober startete der letzte Teil der Bauarbeiten: die Beschichtung des Innenbehälters und die Erneuerung der kompletten Rohrinstallation und Innenausstattung. Für diesen letzten Bauabschnitt wurde die Anlage vom Netz genommen und die Versorgung erfolgte über die Wasserversorgung Handwerks. Vor Weihnachten 2018 konnte man den regelmäßigen Betrieb mit Bodenseewasser wieder aufnehmen. Die Außenanlagen werden witterungsbedingt erst im Frühjahr fertig gestellt.

Insgesamt betreiben die Stadtwerke Lindau im Versorgungsgebiet fünf Hochbehälter: Hoyerberg, Reutin, Diepoldsberg, Antoniusberg und eben Streitelsfingen. Die Hochbehälter stehen dabei jeweils auf Anhöhen: Der Grund: Das herunterfließende Wasser erzeugt so einen Wasserdruck im Leitungsnetz. Auf diese Weise gelangt das Trinkwasser über das Rohrverteilnetz mit konstantem Druck in die tiefer gelegenen Haushalte. In den großen Wasserhältern wird stets eine ausreichende Wassermenge gespeichert. So können Bedarfsspitzen ausgeglichen werden und es ist garantiert, dass stets genug Wasser für alle Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht.

„Beide Anlagen sind jetzt fit für die Zukunft und auf dem neuesten Stand der Technik“ freut sich Tobias Ederer.

Investitionen 2019 in die Versorgungssicherheit

Für dieses Jahr stehen ebenfalls wichtige Großprojekte an, berichtet Hans Peter Klesel, der Leiter des Bereiches Netze und Anlagen. Neben den ganz normalen Investitionen im Netz, also in unterirdische Rohrleitungen, Stationen, Anlagen und Überwachungssysteme für Strom, Gas, Wasser und Wärme hebt Hans-Peter Klesel zwei Projekte, beide ebenfalls mit Investitionen im sechsstelligen Bereich, hervor: „Auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke wird 2019 mit einer Sanierung der zentralen Gasanlage begonnen, und es steht auch schon der nächste Wasserhochbehälter zur Sanierung an, der Reutiner Hochbehälter, der unsere Kundinnen und Kunden in Reutin und Zech mit dem lebenswichtigen Nass versorgt“.

Die Wasserversorgungszonen der Stadtwerke Lindau