Klimaschutz auf der Überholspur: Mit der Flatrate-Kundenkarte richtig sparen

Seit Anfang Januar 2018 sind die öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten der Stadtwerke Lindau an ein Informationssystem für Elektroautos (Backend) angeschlossen. Dadurch können die Stadtwerke die Verbräuche noch besser analysieren und den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Versorgungsgebiet bedarfsgerechter voranbringen. Speziell für seine Stromkundinnen und -kunden bietet der Energieversorger seit diesem Monat eine Ladekarte für 19,90 Euro brutto im Monat an. Damit sind die Elektro-Mobilistinnen und Mobilisten freigeschaltet und können an allen Ladestationen der Stadtwerke Lindau so viel Strom „tanken“, wie sie wollen (Flatrate).

Flatrate-Angebot und Förderung

Es gibt viele gute Gründe, auf Elektro-Fahrzeuge zu setzen: Sie sind umweltfreundlich, energieeffizient, sparsam und leise. Wer in Lindau ein Elektro-Auto auflädt, ist sogar CO2-neutral unterwegs, weil die öffentlichen Ladesäulen mit 100-prozentigem Ökostrom versorgt werden. Durch den Anschluss an die eRoaming-Plattform von Hubject ermöglichen die Stadtwerke ein unkompliziertes und systemoffenes Laden für jeden. Der Ladevorgang kann über eine RFID-Karte oder über Lade-Apps gestartet werden und wird ganz einfach über den jeweiligen Anbieter abgerechnet. Die Stadtwerke selber setzen mit ihrem Flatrate-Angebot und der einmaligen Förderung von 200 Euro bei Anschaffung eines E-Autos noch eins drauf.

Laden auch ohne Stadtwerke-Kundenkarte möglich

Wer an den öffentlichen Ladesäulen ad-hoc-Laden möchte, also ohne Stadtwerke-Kundenkarte oder Karte beziehungsweise App eines anderen E-Mobilitätsdienstleisters, kann dies via „Intercharge direct“ über PayPal oder Kreditkarte vornehmen. Dazu benötigen Interessierte lediglich einen QR-Code-Scanner auf ihrem Smartphone sowie eine gültige Kreditkarte oder ein PayPal-Konto. Durch Scannen eines QR-Codes an den Ladestationen und Eingabe der Kreditkartendaten bzw. PayPal-Kontodaten kann dann der Ladevorgang gestartet werden. Um die Benutzung zu erleichtern und nicht jedes Mal die Daten neu eingeben zu müssen, bietet Intercharge auch eine passende App an, bei der ein Benutzerkonto und die Bezahlmethode hinterlegt werden können. Diese App können Interessierte im App-Store ihres Smartphones (Intercharge) oder über www.intercharge.eu downloaden.

Lade-Möglichkeiten im Versorgungsgebiet

Bislang gab es bereits fünf öffentliche Ladesäulen der Stadtwerke in und um Lindau: auf dem Gelände der Stadtwerke Lindau (B) in der Auenstraße, beim Autohaus Unterberger am Autobahnzubringer sowie in Wasserburg vor dem Rathaus und in Nonnenhorn am Bahnhof. Im bundesweiten Vergleich ist das ein Angebot, das sich sehen lassen kann. Im vergangenen Jahr kamen dank dem Engagement der Stadtwerke und den Fördermaßnahmen des Bundes im Stadtgebiet zwei Ladesäulen dazu: Am Karl-Bever-Platz, wo die am stärksten frequentierte Ladesäule ihren Standort hat, werden jetzt drei Säulen und damit sechs Ladepunkte angeboten. Eine öffentliche „Wallbox“ – so der Ausdruck für eine Wandladestation – finden E-Mobilisten im Inselhallen-Parkhaus, weitere „Wallboxen“ sind dort geplant und werden bei Bedarf in Betrieb genommen. Eine sogenannte Schnellladesäule mit Gleichstromladung, an der Elektrofahrzeuge in 30 bis 60 Minuten aufgeladen werden können, ist im Bereich der Josefine-Hirner-Straße vorgesehen. Die Errichtung soll ebenfalls in 2018 erfolgen.

Weitere Informationen und Antrags-Downloads finden Sie unter www.sw-lindau.de/strom/elektromobilitaet

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Mit der Flatrate-Kunden-Ladekarte können Sie jeden Monat "tanken" so viel Sie mögen