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14. Juli 2020

Millionen, die sich lohnen…

Investitionen in Anlagen und Netzerhalt sowie die Einführung neuester Technologien zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind bei den Stadtwerken Lindau selbstverständlich und die Stärke des Energieversorgers vor Ort. Deutschlandweit werden jährlich 47.000 Milliarden Liter Trinkwasser gebraucht und durch ein Leitungsnetz von insgesamt 544.000 Kilometer Länge transportiert; Zum Vergleich: diese Länge würde reichen, um mehr als 13,5 Mal den Globus zu umrunden!

Im Rahmen der regelmäßigen Investitionen in die Wasserversorgung steht bei den Stadtwerken Lindau in diesem Jahr die Sanierung des Hochbehälters Reutin auf der To-Do-Liste ganz weit oben. „Der Hochbehälter Reutin ist unser zweitgrößter Behälter und stammt aus dem Jahr 1953“ berichtet Sebastian Hüber, bei den Stadtwerken zuständig für den Bau und Betrieb von Gas- und Wasseranlagen. „Die Kosten der Sanierung sind insgesamt mit 1,5 Millionen Euro angesetzt, mit den Arbeiten außen werden wir im Juli fertig, ab August geht es an die Innensanierung der beiden Wasserkammern. Erneuert werden außerdem die Rohrleitungen, die Einführungen, alle Schieber und Pumpen sowie die gesamte Elektronik“.
Fünf Hochbehälter im Versorgungsgebiet
Die Stadtwerke Lindau betreiben insgesamt fünf Hochbehälter im Versorgungsgebiet: Hoyerberg, Reutin, Diepoldsberg, Antoniusberg und Streitelsfingen. Jährlich stehen im Verteilungsgebiet Lindau, Bodolz, Wasserburg, Nonnenhorn und Kressbronn zwischen 2,9 bis 3,2 Millionen Kubikmeter reines Trinkwasser in bester Qualität zur Verfügung – rund 40.000, in den Sommermonaten sogar bis zu 80.000 Kundinnen und Kunden werden darüber zuverlässig versorgt. Die Hochbehälter stehen dabei jeweils auf Anhöhen: Der Grund: Das herunterfließende Wasser erzeugt so einen Wasserdruck im Leitungsnetz. Auf diese Weise gelangt das Trinkwasser über das Rohrverteilnetz mit konstantem Druck in die tiefer gelegenen Haushalte. In den großen Wasserbehältern wird stets eine ausreichende Wassermenge gespeichert. So können Bedarfsspitzen ausgeglichen werden und es ist garantiert, dass stets genug Wasser für alle Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht.
„Unser Wasserhochbehälter Reutin versorgt die Stadtteile Reutin, Rickenbach, Oberhochsteg und Zech-Unterhochsteg“ berichtet Sebastian Hüber. „Von den Arbeiten bekommen unsere Kundinnen und Kunden nichts mit, wir konnten die Sanierungen so planen, dass der laufende Betrieb stets weitergehen kann und dass selbstverständlich auch die Versorgung mit Löschwasser zu jeder Zeit gewährleistet ist.“
Das Bauwerk wurde freigelegt, frisch gedämmt und abgedichtet und so für die nächsten 50 Jahre sicher vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt. Anders als bei einem Wohnhaus sorgt die Dämmung bei einem Hochbehälter nicht dafür, dass es drinnen schön warm bleibt, sondern dass die Innentemperatur stets bei rund 10 Grad liegt. Wenn im August mit der Innensanierung begonnen wird, dann werden die beiden Kammern in dem Zuge auch getrennt, so dass künftig jede Kammer autark funktioniert und gesteuert werden kann. Momentan müssen die Stadtwerke die Arbeiten noch durch das sogenannte „umschiebern“ durchführen. Auch von diesen Arbeiten werden die Wasserkunden nichts merken: „Wir sanieren die Kammern nacheinander und die Kammer, die währenddessen am Netz ist und versorgt, wird eben öfter befüllt“, erklärt Sebastian Hüber.
In den Kammern werden mit Hochdruckwasserstrahlern zwischen 2 und 2,5 cm Material von den Wänden abgestrahlt und anschließend frisch beschichtet. Den Abschluss der Sanierungsarbeiten bildet 2021 dann eine neue Kompakt-Stromstation.
„Und dann“, freut sich Sebastian Hüber „ist nach den Behältern Hoyerberg und Streitelfingen auch der Reutiner Hochbehälter auf dem neuesten technischen Stand und fit für die nächsten Jahrzehnte“. 

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