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Teil-Lockdown in der Verlängerung:

Weiterhin kein Stadtbus-Nachtverkehr

Bund und Länder haben entschieden, den Teil-Lockdown bis mindestens 20. Dezember zu verlängern. Der Stadtbus-Nachtverkehr bleibt ersatzlos eingestellt. Das heißt, alle Linien (ab 11. Dezember fünf Linien) verkehren bis 22.40 Uhr (letzte Fahrt ab ZUP) fahrplanmäßig und wie immer. Die sich an Freitagen und Samstagen anschließenden Fahrten des Nachtverkehrs entfallen. Auch der Shuttleverkehr zwischen Blauwiese und Insel wird vorerst nicht wiederaufgenommen.

Kein Stadtbus-Nachtverkehr im November


Ab Freitag, 6. November stellt der Stadtbus für die Zeit des Lockdowns seinen Nachtverkehr ein. Die Fahrten an den Freitagen und Samstagen enden im November um 23 Uhr anstatt um 1 Uhr. Eingestellt wird ab 6. November für dieses Jahr auch der Shuttleverkehr zwischen Blauwiese und Insel.

„Gimme-Five-Hotline-Tag“

am 5. Dezember

Ab 11. Dezember hat das Lindauer Stadtbus-System eine fünfte Linie und einen „starken Knoten“ – so soll die türkise Flotte wieder pünktlicher und verlässlicher werden. Die Verantwortlichen wollen kurz vor dem Start noch einmal – auch außerhalb der üblichen ZUP-Öffnungszeiten und kontaktlos – eine weitere Chance anbieten, sich zu informieren. Fragen zur neuen Streckenführung werden am Samstag, 5. Dezember 2020 von 10 bis 15 Uhr unter der Telefon-Hotline 08382.704242 beantwortet. Selbstverständlich können Kundinnen und Kunden in diesem Zeitraum auch persönlich im Stadtbusbüro vorbeikommen. Linien- und Fahrplan wurden auf der Homepage der Stadtwerke unter www.sw-lindau.de bereits veröffentlicht, außerdem soll der neue Fahrplan der Bürgerzeitung vom 12. Dezember 2020 beiliegen, so dass zum Start alle Haushalte mit einer Übersicht und den Abfahrtszeiten versorgt sind. Das Stadtbus-Team freut sich auf den „Gimme-Five-Hotline-Tag“.

Ein „starker Knoten“ für ein starkes System

Der Stadtbus reagiert auf die Veränderungen in der Stadt…

Große Veränderungen und so viele Baustellen wie noch nie – das haben die Lindauerinnen und Lindauer in den letzten Jahren erlebt. Die ganz großen Maßnahmen hatten dabei stets mit der Bahn zu tun. Jetzt ist ein Ende absehbar. „Endlich!“ hört man viele Anwohner seufzen. Lindau ist ein Juwel am Bodensee, nach all den Baumaßnahmen entlang der Schiene und im Zusammenhang mit der Landesgartenschau soll die Stadt jetzt noch schöner und lebenswerter werden. Die Stadtwerke leisten mit ihrer Stadtbus-Neuauflage dazu ebenfalls einen wertvollen Beitrag.

„Ganz viele Puzzle-Teilchen fügen sich immer weiter zusammen und das wird richtig gut“ freut sich René Pietsch, der Betriebsleiter des Stadtbus Lindau. Eine Stadt, die gleich zwei Bahnhöfe hat, von Vorarlberg her bestens bedient wird und außerdem amtlich bestätigt „fahrradfreundlich“ ist, könnte es Bürgerinnen und Bürgern künftig ermöglichen, ohne Auto zu leben und den nächsten Generationen eine klimafreundliche Öko-Stadt zu übergeben. „Mit der Neuauflage unseres Stadtbus-Systems ab Dezember möchten wir all diesen Bemühungen das berühmte Tüpfelchen aufsetzen“ kündigt René Pietsch an. Neben einer zusätzlichen Stadtbuslinie und optimierten Streckenführungen wird es neue Fahrscheinautomaten geben, die dann auch das E-Ticketing beherrschen. Und weil sie in die Jahre gekommen sind: Neue Haltestellen für den Stadtbus wurden ebenfalls ausgeschrieben und in Auftrag gegeben, verrät der Betriebsleiter.
Unzählige Stunden Denkwerkstatt und Hirnschmalz haben die Stadtbus-Verantwortlichen eingebracht, um auf das bewährte und geliebte Stadtbus-System Neues zu packen, die Verknüpfung mit der Schiene zu ermöglichen und gleichzeitig den größten Kritikpunkt der letzten Jahre – nämlich die Pünktlichkeit der Busse – zu verbessern. „Die Stadt hat sich verändert und weiterentwickelt. Und genau das tut unser Stadtbus ab Dezember auch“, berichtet der Betriebsleiter nicht ohne Stolz. Der Berliner Platz wird als „Starker Knoten“ künftig gleich von drei Linien angefahren: Von der neuen Linie 5 (Grenzsiedlung/Zech – ZUP – Insel), von der Linie 1, die als Ringverkehr zwischen Oberhochsteg und ZUP kreist und von der Linie 3, die künftig von Unterreitnau über den ZUP ins Zecher Gewerbegebiet fährt. Die Umstellungen erfolgen so, dass sich kurze und lange Linienäste wieder gegenüberstehen und so Zeitpuffer zum Aufholen von Verspätungen eingeplant sind.
„Die Herausforderung bestand für uns darin“ berichtet Pietsch, „auch weiterhin alle Haltestellen zu bedienen, das Rendez-Vous am ZUP im Halbstundentakt aufrecht zu erhalten und trotzdem Strecken zu fahren, die unseren Fahrerinnen und Fahrern ein flüssigeres Durchkommen möglich machen. So wollen wir zu mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit zurückkommen“.


Die Linie 1
wird zwischen ZUP und Oberhochsteg zum „Ringverkehr“. Sie bedient ab ZUP den neuen Reutiner Bahnhof und fährt über die Rickenbacher Straße in die Schulstraße und folgt ab dort der jetzigen Linie 1 bis nach Oberhochsteg und von dort aus auf gleicher Strecke zurück zum ZUP.
Die Linie 2
verkehrt künftig von der Insel über den Inselkern und den ZUP nach Oberreitnau.
Die Linie 3
fährt von Unterreitnau über die Tobelstraße und den ZUP zur Haltestelle Gewerbegebiet Zech und bedient über einen Abstecher über den Kamelbuckel die neue Haltestelle „Therme Lindau“.
Die Linie 4
ändert sich nicht. Der Vierer fährt wie gehabt von Alwind über den ZUP zum Gitzenweiler Hof und über den Motzacher Wald zurück zum ZUP.
Die Linie 5
kommt hinzu. Sie fährt von der Insel über die Zwanziger Straße zum ZUP und von dort aus über BoGy, Blauwiese, Köchlin und Josefskirche zum Berliner Platz und von dort aus über die Bregenzer Straße bis zur Grenzsiedlung in Zech. In der Kemptener Straße wird in jeder Richtung eine neue Haltestelle „Josefskirche“ eingerichtet.
Da der Haltepunkt „Bahnhof Reutin“ zum Start im Dezember noch nicht fertiggestellt sein wird, halten die Busse der Linie 1 und 3 zunächst in beiden Richtungen in der Rickenbacher Straße an den Haltestellen „Berliner Platz“. Die Haltestelle der Linie 5 ist beidseitig in der Bregenzer Straße.

So sieht der Streckenplan aus

„Es wird auch künftig immer mal wieder Baustellen und Verkehrsbehinderungen in Lindau geben, die uns Verspätungen bringen“ fasst René Pietsch zusammen. „Mit dem neuen Stadtbussystem, das sowohl der Aufsichts- als auch der Stadtrat einstimmig unterstützen, sehen wir uns aber gut aufgestellt. Mit mehreren Promotion-Aktionen, neuen Fahrplänen und Info-Flyern möchten wir bis zum Dezember ausführlich über die neue Streckenführung informieren. Frei nach Georg Christoph Lichtenberg würde ich es mal so ausdrücken: Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll!“

Der Stadtbus sagt DANKE!

Danke an all unsere Fahrgäste und BesucherInnen, die uns beim Geburtstagsfest am ZUP so nett gratuliert haben, danke für die vielen interessanten und konstruktiven Gespräche und danke für jedes Lächeln! Danke an alle BusfahrerInnen, die täglich von früh bis spät unsere Flotte in Bewegung halten, danke an unsere MitarbeiterInnen und unseren Kaffeemacher und danke an unsere wunderbaren Promoter Niklas und Sophie. Es war ein toller Geburtstag!

Der Lindauer Stadtbus feiert seinen 25. Geburtstag

Am 22. Oktober 1994 startete das Lindauer Stadtbus-System und wurde ein echtes Highlight der Stadtgeschichte, für viele Lindauerinnen und Lindauer heute noch „mit das Beste, was sich Lindau je geleistet hat“. Dabei gibt es immer wieder Hürden zu nehmen und Klippen zu umschiffen, Veränderungen vorzunehmen, um stets auf dem Stand der Technik zu bleiben und auf Kundenwünsche einzugehen – „unterm Strich ist der Stadtbus aber seit einem Vierteljahrhundert der türkise Freund aller LindauerInnen und Lindauer und ein Lindau ohne Stadtbus mag sich niemand mehr vorstellen“ sagt René Pietsch, Betriebsleiter des Stadtverkehrs Lindau.

Immer wieder hat sich der Stadtbus verändert und sich an Neuerungen angepasst: Ob das nun städtebauliche und technische Entwicklungen oder berechtigte Kundenwünsche waren. „Was möglich ist, das versuchen wir umzusetzen“ so René Pietsch.  So wurden neue Haltestellen, neue Linien und neue Fahrscheine geschaffen, Handytickets wurden möglich gemacht, die Fahrzeiten an den Wochenenden verlängert und der Stadtbus wurde Teil des Bodo-Verkehrsverbundes.
Auch in Zukunft bleibt es aufregend und spannend, verraten die Stadtbusverantwortlichen. Seit Juli ist mit dem LI – SV 215 ein umweltfreundlicher und moderner Hybridbus im Einsatz und wird im Hinblick auf die nächste große Flottenausschreibung auf Herz und Nieren im Lindauer Netz getestet. Die in die Jahre gekommenen Stadtbus-Haltestellen sollen in den nächsten beiden Jahren ebenfalls erneuert werden. Eine große Anforderung dabei ist, besonders stark frequentierte Haltestellen mit einer dynamischen Anzeigetafel auszustatten. Kommt es zu einem Stau oder zu einer Verzögerung, weil der Bus durch eine Umleitung seine Route ändern muss, kann die Leitstelle die Wartenden innerhalb kürzester Zeit über das dynamische Fahrgastinformationssystem informieren.
Diese Information wird den Fahrgästen aber auch über die neue „Stadtbus-Lindau-App“ mitgeteilt. Damit können sich alle Fahrgäste überall via Smartphone oder Tablet informieren. Über den Reiter „Radar“ wird dem Suchenden beispielsweise angegeben, wie weit er von der nächstgelegenen Haltestelle weg ist, wann der Bus dort abfährt und ob es Verzögerungen gibt. Wo es sinnvoll und von den Kosten her tragbar ist wird der Stadtbus moderner, innovativer und auch digitaler und die Technik umweltfreundlicher. Damit leistet das System einen unschätzbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und zur Lebens- und Mobilitätsqualität der BürgerInnen dieser Stadt und wird auch die nächsten 25 Jahre der türkise Freund in Lindaus Straßen sein“.
Ein großes Geburtstagsfest wird es in diesem Jahr nicht geben, „wir wollen aber mit verschiedenen kleineren Aktionen unsere Fahrgäste beschenken, unterhalten und überraschen“ verrät René Pietsch. „Am eigentlichen Geburtstag am 22. Oktober gibt es am ZUP von 9 bis 11 Uhr und von 14 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen, die Sieger unseres Malwettbewerbs werden bekanntgegeben und wir benachrichtigen diejenigen SeniorInnen, die eine Jahreskarte bekommen, weil sie ihren Führerschein abgeben und an unserer Aktion „Den Lappen abgeben“ teilgenommen haben“.
Mit der Einführung des Stadtbus Lindau vor 25 Jahren haben alle Beteiligten Mut und Weitsicht im Hinblick auf Klimawandel, Energiekrise und demografischen Wandel bewiesen. Knapp 63 Millionen Fahrgäste wird der Stadtbus bis Ende diesen Jahres befördert haben, ist aus Lindau nicht mehr weg zu denken und freut sich auf die nächsten 25 Jahre.

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