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Der Sommer wird heiß: Ran an die Tickets!

 

Einen ganzen Monat für nur neun Euro mit dem Bus fahren – das verspricht das von der Bundesregierung beschlossene Neun-Euro-Ticket. Es ist für die Monate Juni, Juli und August erhältlich und deutschlandweit in allen Bussen und Zügen des Nahverkehrs gültig. Für den Stadtbus Lindau eine willkommene, weitere Aktion im Rahmen der ÖPNV-Offensive „Einstieg zum Umstieg“.

„Natürlich gilt das Neun-Euro-Ticket auch für unsere BestandskundInnen“, sagt Stadtbus-Betriebsleiter René Pietsch, „also InhaberInnen von Abo-Fahrkarten oder Schülermonatskarten“. Automatisch werden die Raten in den drei Aktionsmonaten auf neun Euro gesetzt. Für alle anderen KundInnen startet der Verkauf der Sonderfahrscheine am 23. Mai 2022 und ist über die Fahrscheinautomaten im Bus und im Stadtbusbüro am ZUP in der Anheggerstraße möglich.
Für René Pietsch steht fest: „Wir werden einen besonders großen Zulauf erfahren. Weil das Ticket ja deutschlandweit gilt und bekannt ist, werden Ausflügler und Urlauber in diesem Sommer verstärkt mit Bus und Bahn kommen und hoffentlich Gefallen an dieser klimafreundlichen Art des Reisens und Mobilseins finden. Im günstigsten Fall begeistern sich so viele neue Fahrgäste und erleben den ÖPNV auch als neue Freiheit: frei von Stress im Verkehr und frei von lästiger Parkplatzsuche“.

Ukrainische Schulkinder nutzen Busse und Bahnen weiterhin kostenlos

 

Seit Anfang März besteht für ukrainische Geflüchtete im bodo-Verkehrsverbund Freifahrt in allen Verkehrsmitteln. Als Fahrschein gilt dabei ein gültiges Ausweisdokument (siehe bodo-info 08/2022). Diese Freifahrt endet im bodo-Verbund zum 31. Mai 2022! Ab dem 1. Juni 2022 kann bis zum 31. August 2022 das 9€-Ticket erworben werden.
 
Die „helpukraine“ Tickets der DB Fernverkehr werden ab 1. Juni weiterhin anerkannt.
 
Ukrainische Schulkinder können weiterhin mit einer Ausweiskopie mit amtlicher Beglaubigung oder einer Ausweiskopie mit Schulbescheinigung kostenlos den Nahverkehr im bodo-Verkehrsverbund nutzen. Die Regelung gilt bis einschließlich 31. Juli 2022.

Ein kleiner Anreiz für den „Einstieg zum Umstieg“

 

Wie schaffen wir die Verkehrswende und bringen die Menschen dazu, umweltfreundlich im ÖPNV mobil zu sein? Aus Überzeugung und gerne? Eine Frage, die René Pietsch, den Betriebsleiter des Stadtbus Lindau permanent umtreibt. Eine Stellschraube könnte dabei der Preis und daran wollen die Verantwortlichen beim Stadtbus ab dem 16. April testweise drehen. Bis Ende des Jahres bezahlen SeniorInnen (Rentenausweis bzw. Rentennachweis) und Jugendliche vom vollendeten 15. bis zum 18. Lebensjahr an Samstagen und Sonntagen für den Einzelfahrschein im Automatenverkauf nur einen Euro.
„Wir haben pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren Fahrgäste verloren und die möchten wir gerne wiederhaben“ sagt Betriebsleiter René Pietsch. Vom Testbetrieb, der vom 16. April bis zum 31. Dezember diesen Jahres läuft, erhofft sich Pietsch aber auch Erkenntnisse darüber, ob Freipreissenkungen helfen, die ÖPNV-Nutzung deutlich zu steigern. Denn bei dem Thema, das weiß er nach jahrzehntelanger Erfahrung aus Arbeitskreisen und Verbandstagungen, scheiden sich die Ansichten der Verkehrsexperten: „Die einen sagen, allein das Angebot ist ausschlaggebend, die anderen meinen, nur der Preis entscheidet über das Mobilitätsverhalten“.
Umweltfreundliche Mobilität ist ein wesentlicher Faktor um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Ziel des Bundesklimaschutzgesetzes für 2030 gerecht zu werden. Das große Ziel der Stadt Lindau ist es, bis 2035 klimaneutral zu werden. „Und da kann man sich nicht mehr einfach wegducken, da kommt es auf jeden und jede an“, weiß René Pietsch. Er vertraut dabei auf die Eigenverantwortung der LindauerInnen: „Wenn jeder einzelne seine Gewohnheiten ein wenig verändert, dann können wir in Lindau viel an Qualität gewinnen: Weniger Lärm und Verkehr, dafür bessere Luft und ein neues Bewusstsein. Vielleicht gelingt es uns ja mit unseren Ein-Euro-Angeboten einen kleinen Anreiz für den Einstieg zum Umstieg zu schaffen“.

FFP2-Maskenpflicht bleibt für das bayerische Verbundgebiet bestehen

 

Mit der neuen Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg, die seit Sonntag, den 3. April 2022 greift, ändert sich die bisherige Vorgabe zum Tragen einer FFP2-Maske im ÖPNV.
Es gilt dann, dass mindestens eine medizinische Maske genutzt werden muss.
Für das bayerische Verbundgebiet, den Landkreis Lindau, bleibt hingegen die FFP2-Maskenpflicht bestehen.

Das Land Baden-Württemberg hat in seiner neuen Corona-Verordnung eine Veränderung der FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV festgelegt. So muss ab Sonntag, den 3. April mindestens eine medizinische Maske beim Benutzen von Bus und Bahn getragen werden. Die Regelung greift jedoch nicht für das gesamte bodo-Verbundgebiet. Die bayerische Coronaverordnung sieht weiterhin vor, dass im ÖPNV eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht. Die 3G-Nachweispflicht wurde bereits zum 19. März 2022 verbundweit abgeschafft.
Die Regelungen gelten bis auf Weiteres. Erwartet werden neue Regelungen ab Anfang Mai.

Ausnahmen

  • Kinder unter 6 Jahren sind grundlegend von der Maskenpflicht ausgenommen.
  • Von der Maskenpflicht befreit sind zudem Menschen, denen aus z.B. gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich ist. Ein entsprechender Nachweis muss hier mitgeführt werden.
  • Im bayerischen Verbundgebiet (Landkreis Lindau) gilt zudem, dass Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen müssen.
  • Im Fernverkehr ist das Tragen einer medizinischen Maske bundesweit ausreichend.

Weitere Informationen auch im Web unter www.bodo.de im Bereich Serviceportal sowie auf den offiziellen Webseiten der baden-württembergischen bzw. bayerischen Landesregierungen. 

  

„Technik, die top funktioniert“

 

Neue Hard- und Software für die Bordtechnologie der Stadtbusse wurde in den vergangenen Wochen in allen Bussen installiert, getestet und angepasst. Im laufenden Betrieb wurde die türkise Flotte nach und nach mit neuer Technik und mit Lesegeräten der österreichischen Firma TeleMatrik in Lauterach ausgestattet. Die Bordrechner steuern beispielsweise die Haltestellenansagen und Verlaufsanzeigen, kommunizieren mit den Ampelsystemen und der Stadtbus-App und ermöglichen das E-Ticketing. Die ausgefeiltere und moderne Technik mit stärkeren Signalen und kompatibler Software soll das Stadtbussystem wieder funktionell machen und die technischen Probleme der vergangenen Monate lösen. „Das ist eine super Technik, die top funktioniert“ ist Fahrmeister Gebhard Lindhorst begeistert. Und das will was heißen: So schnell ist der Fahrmeister nämlich nicht zufrieden und – was seine Busse und die Technik darin angeht – äußerst kritisch und pingelig. Darum ist er zusammen mit seinen KollegInnen froh um diese nötige und wichtige Investition. „Jetzt ist alles aufeinander abgestimmt, die Kommunikation in alle Richtungen funktioniert und die Bedienung ist einfach und klar“. Lesegeräte zum Check-In – Check-Out wurden an allen Türen implementiert, so dass die Fahrgäste sich jetzt nicht mehr bis nach vorne zum einzigen Lesegerät beim Busfahrer durchkämpfen müssen, wenn sie mit ihrer E-Card auschecken wollen.

Und auch vom Zentralen Umsteigepunkt in der Anheggerstraße gibt es gute Nachrichten: Die Monitore am ZUP wurden Ende Januar abmontiert weil zwei davon mit Gegenständen beworfen und mutwillig kaputt gemacht worden waren. Am Montag konnten die Geräte – jetzt durch Scheiben geschützt – wieder am ZUP montiert werden. Die Anzeige der Monitore geht automatisch in Betrieb, wenn die Busse am ZUP einfahren und zeigt die tatsächliche Reihenfolge der Linien an. So sehen die Fahrgäste beim Umsteigen mit einem Blick nach oben, wo ihr Anschlussbus steht.

Ein „starker Knoten“ für ein starkes System

Der Stadtbus reagiert auf die Veränderungen in der Stadt…

Große Veränderungen und so viele Baustellen wie noch nie – das haben die Lindauerinnen und Lindauer in den letzten Jahren erlebt. Die ganz großen Maßnahmen hatten dabei stets mit der Bahn zu tun. Jetzt ist ein Ende absehbar. „Endlich!“ hört man viele Anwohner seufzen. Lindau ist ein Juwel am Bodensee, nach all den Baumaßnahmen entlang der Schiene und im Zusammenhang mit der Landesgartenschau soll die Stadt jetzt noch schöner und lebenswerter werden. Die Stadtwerke leisten mit ihrer Stadtbus-Neuauflage dazu ebenfalls einen wertvollen Beitrag.

„Ganz viele Puzzle-Teilchen fügen sich immer weiter zusammen und das wird richtig gut“ freut sich René Pietsch, der Betriebsleiter des Stadtbus Lindau. Eine Stadt, die gleich zwei Bahnhöfe hat, von Vorarlberg her bestens bedient wird und außerdem amtlich bestätigt „fahrradfreundlich“ ist, könnte es Bürgerinnen und Bürgern künftig ermöglichen, ohne Auto zu leben und den nächsten Generationen eine klimafreundliche Öko-Stadt zu übergeben. „Mit der Neuauflage unseres Stadtbus-Systems ab Dezember möchten wir all diesen Bemühungen das berühmte Tüpfelchen aufsetzen“ kündigt René Pietsch an. Neben einer zusätzlichen Stadtbuslinie und optimierten Streckenführungen wird es neue Fahrscheinautomaten geben, die dann auch das E-Ticketing beherrschen. Und weil sie in die Jahre gekommen sind: Neue Haltestellen für den Stadtbus wurden ebenfalls ausgeschrieben und in Auftrag gegeben, verrät der Betriebsleiter.
Unzählige Stunden Denkwerkstatt und Hirnschmalz haben die Stadtbus-Verantwortlichen eingebracht, um auf das bewährte und geliebte Stadtbus-System Neues zu packen, die Verknüpfung mit der Schiene zu ermöglichen und gleichzeitig den größten Kritikpunkt der letzten Jahre – nämlich die Pünktlichkeit der Busse – zu verbessern. „Die Stadt hat sich verändert und weiterentwickelt. Und genau das tut unser Stadtbus ab Dezember auch“, berichtet der Betriebsleiter nicht ohne Stolz. Der Berliner Platz wird als „Starker Knoten“ künftig gleich von drei Linien angefahren: Von der neuen Linie 5 (Grenzsiedlung/Zech – ZUP – Insel), von der Linie 1, die als Ringverkehr zwischen Oberhochsteg und ZUP kreist und von der Linie 3, die künftig von Unterreitnau über den ZUP ins Zecher Gewerbegebiet fährt. Die Umstellungen erfolgen so, dass sich kurze und lange Linienäste wieder gegenüberstehen und so Zeitpuffer zum Aufholen von Verspätungen eingeplant sind.
„Die Herausforderung bestand für uns darin“ berichtet Pietsch, „auch weiterhin alle Haltestellen zu bedienen, das Rendez-Vous am ZUP im Halbstundentakt aufrecht zu erhalten und trotzdem Strecken zu fahren, die unseren Fahrerinnen und Fahrern ein flüssigeres Durchkommen möglich machen. So wollen wir zu mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit zurückkommen“.


Die Linie 1
wird zwischen ZUP und Oberhochsteg zum „Ringverkehr“. Sie bedient ab ZUP den neuen Reutiner Bahnhof und fährt über die Rickenbacher Straße in die Schulstraße und folgt ab dort der jetzigen Linie 1 bis nach Oberhochsteg und von dort aus auf gleicher Strecke zurück zum ZUP.
Die Linie 2
verkehrt künftig von der Insel über den Inselkern und den ZUP nach Oberreitnau.
Die Linie 3
fährt von Unterreitnau über die Tobelstraße und den ZUP zur Haltestelle Gewerbegebiet Zech und bedient über einen Abstecher über den Kamelbuckel die neue Haltestelle „Therme Lindau“.
Die Linie 4
ändert sich nicht. Der Vierer fährt wie gehabt von Alwind über den ZUP zum Gitzenweiler Hof und über den Motzacher Wald zurück zum ZUP.
Die Linie 5
kommt hinzu. Sie fährt von der Insel über die Zwanziger Straße zum ZUP und von dort aus über BoGy, Blauwiese, Köchlin und Josefskirche zum Berliner Platz und von dort aus über die Bregenzer Straße bis zur Grenzsiedlung in Zech. In der Kemptener Straße wird in jeder Richtung eine neue Haltestelle „Josefskirche“ eingerichtet.
Da der Haltepunkt „Bahnhof Reutin“ zum Start im Dezember noch nicht fertiggestellt sein wird, halten die Busse der Linie 1 und 3 zunächst in beiden Richtungen in der Rickenbacher Straße an den Haltestellen „Berliner Platz“. Die Haltestelle der Linie 5 ist beidseitig in der Bregenzer Straße.

So sieht der Streckenplan aus

„Es wird auch künftig immer mal wieder Baustellen und Verkehrsbehinderungen in Lindau geben, die uns Verspätungen bringen“ fasst René Pietsch zusammen. „Mit dem neuen Stadtbussystem, das sowohl der Aufsichts- als auch der Stadtrat einstimmig unterstützen, sehen wir uns aber gut aufgestellt. Mit mehreren Promotion-Aktionen, neuen Fahrplänen und Info-Flyern möchten wir bis zum Dezember ausführlich über die neue Streckenführung informieren. Frei nach Georg Christoph Lichtenberg würde ich es mal so ausdrücken: Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll!“

Der Stadtbus sagt DANKE!

Danke an all unsere Fahrgäste und BesucherInnen, die uns beim Geburtstagsfest am ZUP so nett gratuliert haben, danke für die vielen interessanten und konstruktiven Gespräche und danke für jedes Lächeln! Danke an alle BusfahrerInnen, die täglich von früh bis spät unsere Flotte in Bewegung halten, danke an unsere MitarbeiterInnen und unseren Kaffeemacher und danke an unsere wunderbaren Promoter Niklas und Sophie. Es war ein toller Geburtstag!

Der Lindauer Stadtbus feiert seinen 25. Geburtstag

Am 22. Oktober 1994 startete das Lindauer Stadtbus-System und wurde ein echtes Highlight der Stadtgeschichte, für viele Lindauerinnen und Lindauer heute noch „mit das Beste, was sich Lindau je geleistet hat“. Dabei gibt es immer wieder Hürden zu nehmen und Klippen zu umschiffen, Veränderungen vorzunehmen, um stets auf dem Stand der Technik zu bleiben und auf Kundenwünsche einzugehen – „unterm Strich ist der Stadtbus aber seit einem Vierteljahrhundert der türkise Freund aller LindauerInnen und Lindauer und ein Lindau ohne Stadtbus mag sich niemand mehr vorstellen“ sagt René Pietsch, Betriebsleiter des Stadtverkehrs Lindau.

Immer wieder hat sich der Stadtbus verändert und sich an Neuerungen angepasst: Ob das nun städtebauliche und technische Entwicklungen oder berechtigte Kundenwünsche waren. „Was möglich ist, das versuchen wir umzusetzen“ so René Pietsch.  So wurden neue Haltestellen, neue Linien und neue Fahrscheine geschaffen, Handytickets wurden möglich gemacht, die Fahrzeiten an den Wochenenden verlängert und der Stadtbus wurde Teil des Bodo-Verkehrsverbundes.
Auch in Zukunft bleibt es aufregend und spannend, verraten die Stadtbusverantwortlichen. Seit Juli ist mit dem LI – SV 215 ein umweltfreundlicher und moderner Hybridbus im Einsatz und wird im Hinblick auf die nächste große Flottenausschreibung auf Herz und Nieren im Lindauer Netz getestet. Die in die Jahre gekommenen Stadtbus-Haltestellen sollen in den nächsten beiden Jahren ebenfalls erneuert werden. Eine große Anforderung dabei ist, besonders stark frequentierte Haltestellen mit einer dynamischen Anzeigetafel auszustatten. Kommt es zu einem Stau oder zu einer Verzögerung, weil der Bus durch eine Umleitung seine Route ändern muss, kann die Leitstelle die Wartenden innerhalb kürzester Zeit über das dynamische Fahrgastinformationssystem informieren.
Diese Information wird den Fahrgästen aber auch über die neue „Stadtbus-Lindau-App“ mitgeteilt. Damit können sich alle Fahrgäste überall via Smartphone oder Tablet informieren. Über den Reiter „Radar“ wird dem Suchenden beispielsweise angegeben, wie weit er von der nächstgelegenen Haltestelle weg ist, wann der Bus dort abfährt und ob es Verzögerungen gibt. Wo es sinnvoll und von den Kosten her tragbar ist wird der Stadtbus moderner, innovativer und auch digitaler und die Technik umweltfreundlicher. Damit leistet das System einen unschätzbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und zur Lebens- und Mobilitätsqualität der BürgerInnen dieser Stadt und wird auch die nächsten 25 Jahre der türkise Freund in Lindaus Straßen sein“.
Ein großes Geburtstagsfest wird es in diesem Jahr nicht geben, „wir wollen aber mit verschiedenen kleineren Aktionen unsere Fahrgäste beschenken, unterhalten und überraschen“ verrät René Pietsch. „Am eigentlichen Geburtstag am 22. Oktober gibt es am ZUP von 9 bis 11 Uhr und von 14 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen, die Sieger unseres Malwettbewerbs werden bekanntgegeben und wir benachrichtigen diejenigen SeniorInnen, die eine Jahreskarte bekommen, weil sie ihren Führerschein abgeben und an unserer Aktion „Den Lappen abgeben“ teilgenommen haben“.
Mit der Einführung des Stadtbus Lindau vor 25 Jahren haben alle Beteiligten Mut und Weitsicht im Hinblick auf Klimawandel, Energiekrise und demografischen Wandel bewiesen. Knapp 63 Millionen Fahrgäste wird der Stadtbus bis Ende diesen Jahres befördert haben, ist aus Lindau nicht mehr weg zu denken und freut sich auf die nächsten 25 Jahre.

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