Suche x
Telefon/Hotline x

Kundencenter Strom, Gas, Wasser:
+49 (0)8382.704.704

Kundencenter Telekommunikation:
+49 (0)8382.704.480

Kundencenter Stadtbus:
+49 (0)8382.704.242

Vertrieb Geschäftskunden Strom, Gas, Wasser:
+49 (0)8382.704.369

Vertrieb Telekommunikation:
+49 (0)8382.704.480

Vertrieb Wärme:
+49 (0)8382.704.221

Presse:
+49 (0)8382.704.316

Kontakt/Mail x

Kontakt:

Stadtwerke Lindau | Telekommunikation Lindau | Stadtbus Lindau
Auenstraße 12
88131 Lindau (B)

Zum Kontaktformular

Störungsmeldung x

Störfallnummern, 24 h erreichbar

Strom/Gas/Wasser:
+49 (0)8382.704.222

Elektromobilität: 
+49 (0)8382.704.950

Telekommunikation: 
+49 (0)8382.704.499

Defekte Straßenbeleuchtung melden

Testbetrieb und Umfrage:

Die ganze Stadt für einen Euro

Wie schaffen wir die Verkehrswende und bringen die Menschen dazu, umweltfreundlich mobil zu sein? Aus Überzeugung und gerne? Die große Frage, die René Pietsch, den Betriebsleiter des Stadtbus Lindau permanent umtreibt. „Wenn zwei Verkehrsexperten das Thema diskutieren, dann hast du am Ende drei Meinungen dazu“ weiß er aus Arbeitskreisen und Verbandstagungen zu berichten. „Die einen sagen das Angebot ist ausschlaggebend, die anderen meinen, nur der Preis ist eine Stellschraube“. Bei Stadt und Stadtwerken will man es jetzt genau wissen und führt testweise einen Ein-Euro-Fahrschein ein.

Im September bezahlen Fahrgäste immer samstags für den Einzelfahrschein einen Euro. Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons: „So bekommen wir eine Einschätzung, ob uns das Ein-Euro-Ticket im Kampagnenjahr 2021 helfen kann. Wenn die Fahrgäste das Angebot annehmen und ihr Auto stehen lassen, dann wäre das wunderbar“. Ihre Rückmeldung zu der Aktion können die Fahrgäste in einer Umfrage per Postkarte oder auch digital abgeben.
Direkt zur Umfrage

Beim „MiT! Mobil in Türkis“-Tag am 19. September dreht sich alles um das Thema öffentlicher Personennahverkehr in Lindau. Eine Aktionsgemeinschaft aus Stadt, AK Verkehr der lokalen Agenda 21, Bodo und Stadtbus informieren von 10 bis 17 Uhr auf dem Paradiesplatz über alle Neuerungen beim Stadtbus, über den „starken Knoten“ am neuen Reutiner Bahnhof und über die neue Linie 5. Und natürlich sind die Veranstalter dankbar für alle Rückmeldungen. „Der Stadtbus reagiert mit seinem Neustart im Dezember auf die vielen Veränderungen in unserer Stadt und kann so hoffentlich für immer mehr Menschen eine Alternative zum Auto bieten“ sagt Betriebsleiter René Pietsch. „Wir freuen uns drauf“.

Das Programm der Europäischen Mobilitätswoche in Lindau

Ein „starker Knoten“ für ein starkes System

Der Stadtbus reagiert auf die Veränderungen in der Stadt…

Große Veränderungen und so viele Baustellen wie noch nie – das haben die Lindauerinnen und Lindauer in den letzten Jahren erlebt. Die ganz großen Maßnahmen hatten dabei stets mit der Bahn zu tun. Jetzt ist ein Ende absehbar. „Endlich!“ hört man viele Anwohner seufzen. Lindau ist ein Juwel am Bodensee, nach all den Baumaßnahmen entlang der Schiene und im Zusammenhang mit der Landesgartenschau soll die Stadt jetzt noch schöner und lebenswerter werden. Die Stadtwerke leisten mit ihrer Stadtbus-Neuauflage dazu ebenfalls einen wertvollen Beitrag.

„Ganz viele Puzzle-Teilchen fügen sich immer weiter zusammen und das wird richtig gut“ freut sich René Pietsch, der Betriebsleiter des Stadtbus Lindau. Eine Stadt, die gleich zwei Bahnhöfe hat, von Vorarlberg her bestens bedient wird und außerdem amtlich bestätigt „fahrradfreundlich“ ist, könnte es Bürgerinnen und Bürgern künftig ermöglichen, ohne Auto zu leben und den nächsten Generationen eine klimafreundliche Öko-Stadt zu übergeben. „Mit der Neuauflage unseres Stadtbus-Systems ab Dezember möchten wir all diesen Bemühungen das berühmte Tüpfelchen aufsetzen“ kündigt René Pietsch an. Neben einer zusätzlichen Stadtbuslinie und optimierten Streckenführungen wird es neue Fahrscheinautomaten geben, die dann auch das E-Ticketing beherrschen. Und weil sie in die Jahre gekommen sind: Neue Haltestellen für den Stadtbus wurden ebenfalls ausgeschrieben und in Auftrag gegeben, verrät der Betriebsleiter.
Unzählige Stunden Denkwerkstatt und Hirnschmalz haben die Stadtbus-Verantwortlichen eingebracht, um auf das bewährte und geliebte Stadtbus-System Neues zu packen, die Verknüpfung mit der Schiene zu ermöglichen und gleichzeitig den größten Kritikpunkt der letzten Jahre – nämlich die Pünktlichkeit der Busse – zu verbessern. „Die Stadt hat sich verändert und weiterentwickelt. Und genau das tut unser Stadtbus ab Dezember auch“, berichtet der Betriebsleiter nicht ohne Stolz. Der Berliner Platz wird als „Starker Knoten“ künftig gleich von drei Linien angefahren: Von der neuen Linie 5 (Grenzsiedlung/Zech – ZUP – Insel), von der Linie 1, die als Ringverkehr zwischen Oberhochsteg und ZUP kreist und von der Linie 3, die künftig von Unterreitnau über den ZUP ins Zecher Gewerbegebiet fährt. Die Umstellungen erfolgen so, dass sich kurze und lange Linienäste wieder gegenüberstehen und so Zeitpuffer zum Aufholen von Verspätungen eingeplant sind.
„Die Herausforderung bestand für uns darin“ berichtet Pietsch, „auch weiterhin alle Haltestellen zu bedienen, das Rendez-Vous am ZUP im Halbstundentakt aufrecht zu erhalten und trotzdem Strecken zu fahren, die unseren Fahrerinnen und Fahrern ein flüssigeres Durchkommen möglich machen. So wollen wir zu mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit zurückkommen“.


Die Linie 1
wird zwischen ZUP und Oberhochsteg zum „Ringverkehr“. Sie bedient ab ZUP den neuen Reutiner Bahnhof und fährt über die Rickenbacher Straße in die Schulstraße und folgt ab dort der jetzigen Linie 1 bis nach Oberhochsteg und von dort aus auf gleicher Strecke zurück zum ZUP.
Die Linie 2
verkehrt künftig von der Insel über den Inselkern und den ZUP nach Oberreitnau.
Die Linie 3
fährt von Unterreitnau über die Tobelstraße und den ZUP zur Haltestelle Gewerbegebiet Zech und bedient über einen Abstecher über den Kamelbuckel die neue Haltestelle „Therme Lindau“.
Die Linie 4
ändert sich nicht. Der Vierer fährt wie gehabt von Alwind über den ZUP zum Gitzenweiler Hof und über den Motzacher Wald zurück zum ZUP.
Die Linie 5
kommt hinzu. Sie fährt von der Insel über die Zwanziger Straße zum ZUP und von dort aus über BoGy, Blauwiese, Köchlin und Josefskirche zum Berliner Platz und von dort aus über die Bregenzer Straße bis zur Grenzsiedlung in Zech. In der Kemptener Straße wird in jeder Richtung eine neue Haltestelle „Josefskirche“ eingerichtet.
Da der Haltepunkt „Bahnhof Reutin“ zum Start im Dezember noch nicht fertiggestellt sein wird, halten die Busse der Linie 1 und 3 zunächst in beiden Richtungen in der Rickenbacher Straße an den Haltestellen „Berliner Platz“. Die Haltestelle der Linie 5 ist beidseitig in der Bregenzer Straße.

So sieht der Streckenplan aus

„Es wird auch künftig immer mal wieder Baustellen und Verkehrsbehinderungen in Lindau geben, die uns Verspätungen bringen“ fasst René Pietsch zusammen. „Mit dem neuen Stadtbussystem, das sowohl der Aufsichts- als auch der Stadtrat einstimmig unterstützen, sehen wir uns aber gut aufgestellt. Mit mehreren Promotion-Aktionen, neuen Fahrplänen und Info-Flyern möchten wir bis zum Dezember ausführlich über die neue Streckenführung informieren. Frei nach Georg Christoph Lichtenberg würde ich es mal so ausdrücken: Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll!“

Regulärer Fahrplan gilt seit dem 25. Mai

 

Auf die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen und die schrittweise Aufnahme der „neuen Normalität“ reagiert auch der Stadtbus Lindau. Ab dem 25. Mai gilt wieder der reguläre Fahrplan. Seit dem 9. Mai gibt es Sonderfahrten zwischen dem ZUP und der Seniorenresidenz Schönbühl.

Seit dem 9. Mai 2020 bis zum 31.10.2020 wird kalendertäglich folgendes Fahrplanangebot zwischen ZUP und Seniorenresidenz organisiert: Vom ZUP zur Seniorenresidenz fährt der Bus um 09.10 Uhr, 11.40 Uhr, 14.40 Uhr und 16.40 Uhr. Von der Seniorenresidenz zum ZUP geht es um 09.20 Uhr, 11.50 Uhr, 15.50 Uhr und um 16.50 Uhr.

Seit Montag, 27. April gilt im Lindauer Stadtbus – wie bayernweit – Maskenpflicht für alle Fahrgäste ab dem 7. Lebensjahr. Fahrgäste ohne entsprechenden Schutz müssen laut Anweisung der bayerischen Staatsregierung über Lautsprecheransagen aufgefordert werden, entweder Mund und Nase in geeigneter Weise zu bedecken oder das Fahrzeug zu verlassen. Leisten sie dem nicht Folge, wird die Fahrt nicht fortgesetzt und die Polizei muss hinzugezogen werden. Die Stadtbusverantwortlichen bitten alle Fahrgäste, sich an die Regeln zu halten und es den Fahrerinnen und Fahrern nicht unnötig schwer zu machen, den Fahrbetrieb reibungslos und möglichst stressfrei aufrecht zu erhalten. Die Fahrerinnen und Fahrer entscheiden selbst, ob sie eine Maske beim Fahren stört oder nicht und sind von der Pflicht ausgeschlossen.
Um die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter zu schützen gibt es keinen Ein- und Ausstieg mehr für Fahrgäste an der vorderen Tür beim Busfahrer und die FahrerInnen verkaufen keine Fahrscheine mehr. Die Fahrgäste werden gebeten, die beiden hinteren Türen zu benutzen und Fahrscheine am Automaten oder im Stadtbusbüro am ZUP zu kaufen.

Der Stadtbus sagt DANKE!

Danke an all unsere Fahrgäste und BesucherInnen, die uns beim Geburtstagsfest am ZUP so nett gratuliert haben, danke für die vielen interessanten und konstruktiven Gespräche und danke für jedes Lächeln! Danke an alle BusfahrerInnen, die täglich von früh bis spät unsere Flotte in Bewegung halten, danke an unsere MitarbeiterInnen und unseren Kaffeemacher und danke an unsere wunderbaren Promoter Niklas und Sophie. Es war ein toller Geburtstag!

Der Lindauer Stadtbus feiert seinen 25. Geburtstag

Am 22. Oktober 1994 startete das Lindauer Stadtbus-System und wurde ein echtes Highlight der Stadtgeschichte, für viele Lindauerinnen und Lindauer heute noch „mit das Beste, was sich Lindau je geleistet hat“. Dabei gibt es immer wieder Hürden zu nehmen und Klippen zu umschiffen, Veränderungen vorzunehmen, um stets auf dem Stand der Technik zu bleiben und auf Kundenwünsche einzugehen – „unterm Strich ist der Stadtbus aber seit einem Vierteljahrhundert der türkise Freund aller LindauerInnen und Lindauer und ein Lindau ohne Stadtbus mag sich niemand mehr vorstellen“ sagt René Pietsch, Betriebsleiter des Stadtverkehrs Lindau.

Immer wieder hat sich der Stadtbus verändert und sich an Neuerungen angepasst: Ob das nun städtebauliche und technische Entwicklungen oder berechtigte Kundenwünsche waren. „Was möglich ist, das versuchen wir umzusetzen“ so René Pietsch.  So wurden neue Haltestellen, neue Linien und neue Fahrscheine geschaffen, Handytickets wurden möglich gemacht, die Fahrzeiten an den Wochenenden verlängert und der Stadtbus wurde Teil des Bodo-Verkehrsverbundes.
Auch in Zukunft bleibt es aufregend und spannend, verraten die Stadtbusverantwortlichen. Seit Juli ist mit dem LI – SV 215 ein umweltfreundlicher und moderner Hybridbus im Einsatz und wird im Hinblick auf die nächste große Flottenausschreibung auf Herz und Nieren im Lindauer Netz getestet. Die in die Jahre gekommenen Stadtbus-Haltestellen sollen in den nächsten beiden Jahren ebenfalls erneuert werden. Eine große Anforderung dabei ist, besonders stark frequentierte Haltestellen mit einer dynamischen Anzeigetafel auszustatten. Kommt es zu einem Stau oder zu einer Verzögerung, weil der Bus durch eine Umleitung seine Route ändern muss, kann die Leitstelle die Wartenden innerhalb kürzester Zeit über das dynamische Fahrgastinformationssystem informieren.
Diese Information wird den Fahrgästen aber auch über die neue „Stadtbus-Lindau-App“ mitgeteilt. Damit können sich alle Fahrgäste überall via Smartphone oder Tablet informieren. Über den Reiter „Radar“ wird dem Suchenden beispielsweise angegeben, wie weit er von der nächstgelegenen Haltestelle weg ist, wann der Bus dort abfährt und ob es Verzögerungen gibt. Wo es sinnvoll und von den Kosten her tragbar ist wird der Stadtbus moderner, innovativer und auch digitaler und die Technik umweltfreundlicher. Damit leistet das System einen unschätzbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und zur Lebens- und Mobilitätsqualität der BürgerInnen dieser Stadt und wird auch die nächsten 25 Jahre der türkise Freund in Lindaus Straßen sein“.
Ein großes Geburtstagsfest wird es in diesem Jahr nicht geben, „wir wollen aber mit verschiedenen kleineren Aktionen unsere Fahrgäste beschenken, unterhalten und überraschen“ verrät René Pietsch. „Am eigentlichen Geburtstag am 22. Oktober gibt es am ZUP von 9 bis 11 Uhr und von 14 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen, die Sieger unseres Malwettbewerbs werden bekanntgegeben und wir benachrichtigen diejenigen SeniorInnen, die eine Jahreskarte bekommen, weil sie ihren Führerschein abgeben und an unserer Aktion „Den Lappen abgeben“ teilgenommen haben“.
Mit der Einführung des Stadtbus Lindau vor 25 Jahren haben alle Beteiligten Mut und Weitsicht im Hinblick auf Klimawandel, Energiekrise und demografischen Wandel bewiesen. Knapp 63 Millionen Fahrgäste wird der Stadtbus bis Ende diesen Jahres befördert haben, ist aus Lindau nicht mehr weg zu denken und freut sich auf die nächsten 25 Jahre.

„HALLO UMWELT! TSCHÜSS DEZIBEL!“

– Der „Neue“ ist da

Der erste Hybridbus ergänzt seit August die türkise Lindauer Stadtbusflotte „Wir sind beim Stadtbus immer neugierig und aufgeregt, wenn ein neues Fahrzeug kommt“ strahlt René Pietsch, verantwortlich für den Lindauer Stadtverkehr, „wenn dann aber auch noch eine neue Antriebstechnik hinzukommt, toppt das alles!“ Der neue Mercedes Citaro Hybrid mit dem Kennzeichen LI-SV-215 ergänzt die türkise Flotte und wird jetzt im Echtbetrieb zeigen, was er draufhat.

Mit seinen Naturmotiven und dem Hinweis „HALLO UMWELT! TSCHÜSS DEZIBEL!“ fällt er nicht nur optisch positiv auf. Er macht vor allem deutlich, dass Lindau einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundliche und saubere Mobilität gegangen ist und in eine nachhaltige Zukunft investiert. Er ist herrlich leise und außerdem ein wunderbares Signal auch an zukünftige Generationen. Gerade für Kurzstrecken ist dieses Modell ideal, wie für uns gemacht um unseren ökologischen Anspruch auch beim ÖPNV in Lindau weiter voranzutreiben. Der neue Bus, dessen Beschaffung ohnehin auf dem Investitionsplan des Stadtverkehrs stand, ist mit seiner Hybridtechnologie nur unwesentlich teurer als die bisherigen Diesel-Fahrzeuge – unterm Strich gut investiert in aktiven Klimaschutz.

„Der Kraftstoffverbrauch dieses Fahrzeugs ist um ca. 8,5 Prozent geringer und der Ausstoß an Stickoxiden und Feinstaub wird deutlich gesenkt“ erklärt René Pietsch. Der Elektromotor kann maximal 14 Kilowatt (kW) leisten und ein Drehmoment von 220 Newtonmeter (Nm) abrufen. „Die Vorteile dieses Fahrzeugs für unsere Art des Verkehrs in Lindau liegen klar auf der Hand,“ so Pietsch. „Dank der elektrischen Unterstützung muss der Verbrennungsmotor in den emissionsintensiven Anfahrts- und Beschleunigungsphasen deutlich weniger Leistung aufbringen. So wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch sondern auch die Schadstoff-, Lärm- und CO2-Emissionen gemindert.

>