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11. Juni 2021

Streetart in Lindau – wenn Stromhäuschen Geschichten erzählen

„Diese Aktion hat einfach nur Spaß gemacht und zaubert allen, die vorbeikommen, ein Lächeln ins Gesicht“ lacht Geschäftsführer Hannes Rösch. Gemeint ist das Streetart-Projekt an drei Stadtwerke-Stromhäuschen, das mitten im schlimmsten Corona-Frust Farbe, Leben und Kunst für umsonst für alle in die Stadt brachte. „Als der Verein KUMOP e. V. (Kunst & Musik ohne Profit) Ende letzten Jahres mit der Idee, Stromhäuschen mit Kunst aufzuhübschen, auf uns zukam, konnten wir uns zwar vorstellen, dass das gut ankommt, vom tatsächlichen Feedback waren wir dann aber doch überwältigt“ blickt Hannes Rösch zurück, „und wir haben schwer gestaunt, mit welchen Ideen die KünstlerInnen aus Berlin, Leipzig und Lindau unsere Energie in Bilder umgewandelt haben…“

In einer „Transformatorstation“ (oder auch Umspannstation, Netzstation oder Trafostation) wird die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von 10 kV auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetzen) verwendeten 400/230 V zur allgemeinen Versorgung transformiert (umgewandelt). Der Verein „Kunst & Musik ohne Profit e. V.“ sah in den „Häuschen“ allerdings noch sehr viel mehr. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Arbeit die Region in und um Lindau im Hinblick auf kulturelle, künstlerische und musikalische Veranstaltungen zu erweitern: „Unsere Motivation ist aus der Inspiration heraus entstanden. Das bewusste Erleben von Kunst im öffentlichen Raum hat uns gezeigt, wo der Weg hinführen kann. Raus aus dem eindimensionalen Farberlebnis, rein in die multidimensionale Tiefe von Farben und Formen. Corona hat uns die Auszeit von unseren Open-Airs aufgezwungen, die nötig war, um unser zweites Herzensprojekt aus der Schublade zu holen. Wir haben mehrere Jahre gebraucht, bis wir mit den Stadtwerken einen mutigen Partner gefunden haben, der uns vertraut. Vorher war es schwierig, auch nur ein offenes Ohr zu finden. Für dieses Vertrauen sind wir sehr dankbar und freuen uns, das erste Trafo-Trio erfolgreich gestaltet zu haben. Der Zuspruch, die Freude, die tollen Gespräche und das viele Lob der NachbarInnen und PassantInnen sind der Beweis für unseren Erfolg“, freut sich Moritz Grättinger, als einer der Sprecher des Vereins.

„Unsere Teams im Netz und im Marketing hatten in der Tat ganz viel Vertrauen in die KünstlerInnen und die Akteure des Vereins und räumten der Kunstfreiheit eine Menge Platz ein, frei nach dem Motto Einfach mal machen, könnte ja gut werden“ erinnert sich der Geschäftsführer. „Unsere einzige Vorgabe waren die Themen – wir wollten „Wasser“, „Ökostrom“ und „Strom aus Wasserkraft“ auf den Häuschen haben. Und das hat super geklappt“. Warm eingepackt starteten Kaddy und Thommy aus Berlin im März in der Schulstraße und verwirklichten das Wasserthema sogar in den Stadtwerke-Farben. Die junge Künstlerin war vor allem von den vielen lieben Menschen begeistert, die vorbeikamen und sich freuten: „Wir wurden sogar mit Pizza versorgt!“. Die Farbe in der Schulstraße war noch nicht ganz trocken, da machte sich André aus Leibzig auch schon über das Waschbär-Häuschen in der Rickenbacher Straße her: mittlerweile DER Hingucker am Feuerwehr-Kreisel. Zuletzt übernahm Lokalheld Andi aus Achberg die ehemals trist-braune Station am Köchlin. Seine Idee war, den Prozess von der Energiegewinnung über die Verteilung bis hin zum Verbraucher darzustellen. So ist das „Wasserkraftwerk“ auf der ersten der vier Seiten entstanden. Von da an ging es auf die kleinen Wände über und verbindet sich über dicke Stromleitungen mit den Strom(verteilen)häuschen. Am Ende schließen und beginnen die VerbraucherInnen und auch ein Stück Natur und Heimat (Berge) den „Stromkreislauf“ wieder (Berge und Wolken = Regen = Wasserkraft). Auch Andi machte bei der Arbeit tolle Erfahrungen mit den Nachbarn und schwärmt: „Das waren super-freundliche und fröhliche Menschen“.
„Und weil das gar so gut angekommen ist und wir bereits Anfragen von anderen Unternehmen haben, die auch Geschichten zu erzählen haben, könnte das Projekt auch weitergehen“ kann sich Hannes Rösch gut vorstellen. „Stationen haben wir noch einige und in Absprache und Zusammenarbeit mit dem KUMOP e. V. würden wir die auch zur Aufhübschung zur Verfügung stellen“.

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